DORNSTADT
auf der Ulmer Alb
Liedertafel Gemischter Chor
Singen macht glücklich und stark
 
Lassen Sie sich unseren Chor vorstellen, lernen Sie uns kennen, verfolgen Sie unsere Projekte oder werden Sie sogar Mitglied in unserer Mitte. Die LIEDERTAFEL DORNSTADT führt regelmäßig Proben und Auftritte durch.
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Viel Vergnügen bei Ihrem Rundgang durch unsere Seite und Danke für Ihr Interesse!
Die LIEDERTAFEL DORNSTADT ist Mitglied im Chorverband Ulm.
Wir fühlen uns wohl in der großen Sängergemeinschaft!

Herzlichst für die LIEDERTAFEL DORNSTADT
mail Rhiannon Maier, Vorsitzende und Tobias Wahren, Chorleiter
Vereinsgeschichte der Liedertafel 1921 Dornstadt e.V.
Bis in die 90er Jahre des vorigen Jahrhunderts lässt sich die Geschichte des Gesanges in Dornstadt zurückverfolgen. Unter Leitung des damaligen Oberlehrers Sauter fanden sich sangesfreudige Männer, um den Chorgesang zu pflegen. Bis zum 1. Weltkrieg wurden Singstunden in der Wohnstube von Johannes Denzel (Neubauer) abgehalten. Auch nach dem 1. Weltkrieg fanden sich wieder Männer unter Leitung von Anton Ruess zusammen, die die Tradition des Chorgesanges fortführten.
Die eigentliche Gründung des Vereins erfolgte dann im Jahre 1921 unter Leitung des damaligen Hauptlehrers Albert Beck. Zum 1. Vorsitzenden der neu gegründeten „Liedertafel" wurde Josef Schmutz gewählt. Bei der Gründung zählte der Verein 17 Mitglieder. Mit Versetzung des Hauptlehrers Beck im Jahre 1925 gab es diverse Schwierigkeiten und ein Auf und Nieder. Herr Karl Ruess (Oberdeissenbauer) übernahm dann nach einiger Zeit die Leitung. Er verstand es, eine stattliche Zahl von Sängern zu begeistern. Mit dem Ausbruch des 2. Weltkriegs flaute die Aktivität immer mehr ab und wurde schließlich eingestellt.
Im Jahre 1950 ergriffen die ehemaligen Sänger die Initiative und begannen unter der Leitung von Josef Schmutz den Singstundenbetrieb aufs neue. 45 Männer erklärten sich bereit, im Chor mitzusingen. Im selben Jahr wurde noch eine Weihnachtsfeier mit Theater abgehalten. So konnte im Jahr 1951 das 30. Stiftungsfest begangen werden, an dem 12 Vereine aus den Nachbarorten teilnahmen. 1953 übernahm Hauptlehrer Klauser die musikalische Leitung, da Herr Ruess aus Gesundheitsgründen aufgeben musste.
In den folgenden Jahren war der Verein nicht untätig. Frühjahrskonzerte, Wertungssingen, Ausflüge und Weihnachtsfeiern wurden abgehalten. Von 1961 bis 1968 ruhte der Verein. Einigen wenigen Sängern ist es zu verdanken, daß 1968 wieder ein merklicher Aufschwung einsetzte. Unter Leitung von Rektor Albert Klauser konnte so im Dezember 1969 ein Konzert abgehalten werden, an dem die Musikkapelle Harmonia und der Gesangverein Liederkranz Tomerdingen mitwirkten. Als Herr Klauser im Jahre I970 aus Gesundheitsgründen zurücktrat, konnte durch einen glücklichen Umstand Frau Gudrun Poczka für diese Aufgabe gewonnen werden. Zur damaligen Zeit war es eine kleine Sensation, daß eine Frau einen Männerchor leitete. Frau Poczka leistete gute Arbeit, das bewiesen die Auftritte beim Gauchorfest 1971 in Ulm. Ganz groß wurde das 80jährige Jubiläum vom 29. 6. - 2. 7. 73 gefeiert.
Nach Wegzug von Frau Poczka übernahm Herr Paul Roth, damals Bürgermeister in Westerstetten, im Jahre 1978 bis zu seiner Wahl als Bürgermeister von Erbach im Oktober 1986 die Aufgabe des Dirigenten. In die Zeit von Paul Roth fielen viele Auftritte, aber auch wichtige Ereignisse, unter denen die Anschaffung und Weihe der neuen Vereinsfahne am 6. Juli 1980 beim 16. Dornstadter Sommerfest besonders hervorzuheben ist. Die Fahne wurde bei der Bezirkschorfeier am 20. Juli 1980 in Berghülen erstmals auswärts getragen. Im gleichen Jahr wurde auch das Klavier angeschafft. Zum 60jährigen Jubiläum am 7. November 1981 gab es ein Festkonzert in der Aula der Bühlschule mit anschließendem Festbankett in der Halle in Bollingen.
 
Beim jährlich stattfindenden Sommerfest von drei Dornstadter Vereinen (Sportverein, Musikverein Harmonia und Gesangverein Liedertafel) war es Tradition, daß von der Liedertafel neben den musikalischen Auftritten auch immer das Festzelt auf- und abgebaut wurde.
 
Auf Initiative des 1. Vorsitzenden Roman Neubold und von Chorleiter Paul Roth wurde im Mai 1984 beschlossen, innerhalb der Liedertafel einen Frauenchor zu gründen. Nach Einladung im Dornstadter Mitteilungsblatt trafen sich zuerst acht Frauen, doch bald waren es fast 30 Sängerinnen, und so wurde der Frauenchor am 18. Januar 1985 offiziell gegründet. Auch dieser Chor wurde von Paul Roth bis zu seinem Weggang dirigiert.
Peter Fischer übernahm nach Paul Roth den Männer- und Frauenchor bis zu seiner Versetzung im August 1987. Mit Hilfe des Sängergaus Ulm konnten wir als neuen Chorleiter Denis Sinclair gewinnen, der in den Jahren 1987 und 1988 die Chöre leitete.
Neue Chorleiterin für den Frauen- und Männerchor wurde am 20. Januar 1989 Frau Wally Eiberle-Decrusch. Unter ihrer Leitung haben die Chöre eine große Aktivität entwickelt. Viele Auftritte bei Bezirkschorfeiern, Konzerten der Chöre der Gesamtgemeinde und anderen Veranstaltungen wurden im Laufe der Jahre durchgeführt, so auch die Teilnahme beim jährlich stattfindenden Dornstadter Sommerfest. Zum 70jährigen Jubiläum im Jahr 1991 wurde ein gelungenes gemeinsames Kirchenkonzert in der St. Ulrichskirche veranstaltet. Zur Aufführung kamen Frauen-, Männer- und gemischte Chorsätze. Viele Ausflüge mit Begegnungen mit anderen Chören wurden organisiert. Am 1. Februar 1994 übernahm Detlef Meyer-Laack die Leitung des Männerchores.
Am 20. Mai 1995 feierte der Frauenchor sein 10jähriges Jubiläum im neu errichteten Bürgersaal der Gemeinde Dornstadt. Um die Kontinuität des Chorgesanges zu fördern, wurde auch ein Kinderchor gegründet. Die musikalische Leitung lag zuerst in den Händen von Gudrun Poczka.
Von 1978 bis 1985 leitete Dora Bohnacker und von 1985 bis 1987 Peter Fischer diesen Chor. Im Jahre 1988 folgte Klaus Brandenburg als Dirigent und übte diese Tätigkeit bis zum Jahr 1993 aus. Danach übernahm Anita Bender den Kinder- und Jugendchor als Gemeinschaftsprojekt der Musikschule und der Liedertafel.
Die Liedertafel hatte seit Bestehen immer in Schulräumen der Gemeinde geprobt. Im Jahre 1989 erhielten wir jedoch die Gelegenheit, einen eigenen Proberaum im Dachgeschoß des alten Rathauses zu bekommen. Der Ausbau und die Einrichtung wurden in eigener Regie übernommen. Die Liedertafel nennt diesen Raum liebevoll „unsere Chorstube". Wir wissen jetzt, wo wir zu Hause sind.
Die Liedertafel wurde immer von der Freude am Gesang, der Bereitschaft zur freiwilligen Mitarbeit und dem Interesse am geselligen Zusammensein getragen. Wir hoffen, daß dies auch in Zukunft so bleiben möge.
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